Audio-Check / Kompaktanlagen Test 2016

Kompaktanlagen Test 2016

1.
Teufel Kombo 62
Teufel Kombo 62 Komplettanlage
Testsiegel Kombo 62
  • bis 200W Ausgangsleistung
  • Bluetooth 4.0 & NFC
  • DAB+ und FM-Antenne
Die Teufel Kombo 62 steht für pure Qualität und Leistung. Die UK40 Standlautsprecher liefern einen gewaltigen Sound und 200 Watt Ausgangsleistung stehen für gewaltige Power. Wie von Teufel gewohnt ist die Anlage sehr gut verarbeitet und bietet alle nötigen Anschlussmöglichkeiten. Einzig und allein ein iPod-Dock fehlt. Jedoch werden sowohl Bluetooth 4.0 als auch NFC unterstützt. Die hochmodernen Lautsprecher lassen Bi-Wiring zu, man muss lediglich ein passendes Kabel zukaufen. Radiohörer genießen außerdem den reibungslosen Empfang über DAB+. Mehr dazu liest Du im Testbericht.

2.
Panasonic SC-PMX70B
Panasonic SC-PMX70B Kompaktanlage
Testsiegel Panasonic SC-PMX70B
  • 120W Ausgangsleistung
  • Bluetooth 4.0, DAB+ & NFC
  • Sleep & Weck-Timer
Das Wort „Kompaktanlage“ ist wie geschaffen für die SC-PMX70B. Sie bietet alle wichtigen Features, die der Nutzer benötigt und ist trotzdem sehr platzsparend und kompakt gebaut. Der Klang dieser Anlage ist sehr gut und die Boxen liefern 120 Watt Leistung. Die Höhen und Tiefen sind sehr natürlich und die Töne reißen auch im hohen Lautstärkebereich nicht aus. Der Empfang über DAB+ sorgt für störungslosen Radio-Sound und ein eingebauter NFC-Chip bietet modernste Übertragungsmöglichkeiten. Alles weitere erfährst du im Testbericht.




3.
Yamaha MCR-550
Yamaha MCR-550 Stereoanlage
Testsiegel Yamaha MCR 550
  • 32W Ausgangsleistung
  • iPod-Dock
  • FM-Wurfantenne
Ein sehr überzeugender Klang mit satten Höhen und Tiefen machen die Yamaha MCR-550 zu einer konkurrenzsuchenden Kompaktanlage. Sie bietet eine sehr einfache und nutzerfreundliche Handhabung, die auch durch eine sehr übersichtliche Fernbedienung ermöglicht wird. Dazu kommt die kinderleichte Installation, die innerhalb kürzester Zeit erledigt ist. Viele verschiedene Anschlussmöglichkeiten wie USB oder AUX, sowie ein iPod-Dock machen es dem Nutzer einfach, seine Lieblingsmusik problemlos abzuspielen. Leider vermisst man eine Bluetooth-Schnittstelle bei dieser Yamaha-Kompaktanlage.

4.
Philips MCM2000/12
Philips MCM2000/12 Stereoanlage
Philips MCM2000/12 Testsiegel
  • 20W Ausgangsleistung
  • USB- & AUX-Anschluss
  • UKW-Wurfantenne
Von Philips kommt ein echtes Schnäppchen unter den Kompaktanlagen, die MCM2000/12. Die sehr einfache und leichte Bauweise halten den Preis für dieses Gerät so gering wie möglich und dennoch wird nicht an der Qualität gespart. Wichtige Anschlüsse wie USB und AUX sind vorhanden, lediglich auf Bluetooth muss der Nutzer verzichten. Die Qualität des Klangs der MCM2000/12 überraschte uns im Test. Wir hätten bei dieser Preisklasse nicht mit einem so guten Klangvolumen gerechnet. Auch die Handhabung geht dank übersichtlicher Fernbedienung leicht von der Hand, sofern man die dafür benötigte und leider nicht mitgelieferte Batterie zur Verfügung hat.

5.
Teufel Kombo 42
Teufel Kombo 42 Kompaktanlage
Teufel Kombo 42 Testsiegel
  • bis zu 80W Ausgangsleistung
  • 6 Eingänge (USB, Cinch,..)
  • AM- und FM-Wurfantenne
Die Teufel Kombo 42 liefert einen guten Sound und eine für den deutschen Markenhersteller typische, sehr hochwertige Verarbeitung. Der Nutzer hat die Wahl zwischen einer FM- und einer AM-Antenne, wobei beide für exzellenten Radioempfang sorgen. Eine übersichtliche Fernbedienung bringt die nötige Einfachheit bei der Handhabung und mit Eingängen für jede erdenkliche Tonquelle steht dem optimalen Musikgenuss nichts mehr im Wege. Die Boxen liefern eine gigantische Ausgangsleistung mit zeitweise 80 Watt und sind sowohl mit als auch ohne Abdeckung ein Blickfang, welcher optimal zum schlichten schwarzen Design der gesamten Anlage passt. Lediglich beim Öffnen des CD-Fachs zeigen sich manchmal kleinere Probleme.





Heutzutage findet man Kompaktanlagen in fast jeder Wohnung, auch wenn sie umgangssprachlich eher als Stereoanlage bekannt sind. Ihre Leistung ist annähernd so gut wie die einer klassischen HiFi-Stereoanlagen, jedoch ist die Anlage im Format wesentlich kompakter (daher auch der Name). Gerade diese kompakten Abmessungen sind für viele der Hauptgrund, sich für eine Kompaktanlage zu entscheiden.

Wir wollen dir in unserem Kompaktanlagen Test einige dieser „großen kleinen“ Musikgeräte näherbringen. Daher haben wir mit jedem Gerät einen ausführlichen Praxistest durchgeführt und das Testergebnis in einfachen Worten in unserem Testbericht zusammengefasst. Unser Ziel dabei ist es, jedem Interessierten die Kaufentscheidung zu vereinfachen.

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Wusstest du schon..

Was ist eine Kompaktanlage?

Wie bereits angesprochen kommt die Bezeichnung „Kompaktanlage“ von der kompakten Bauart der HiFi-Anlagen, in deren Gehäuse unterschiedliche Komponenten auf kleinstmöglichem Raum verbaut sind. Die Grundstruktur jeder Kompaktanlage ist ein Abspielgerät, ein Verstärker und zwei Lautsprecher bzw. Boxen. Die Hauptkomponenten sind in einem Gehäuse integriert, wobei die Boxen eine eigene Einheit bilden, extern angeschlossen und separat aufgestellt werden. Durch diese Verteilung kann die optimale Positionierung im Raum garantiert werden, um dem Nutzer die volle Klangqualität genießen zu lassen. Kompaktanlagen können in unterschiedliche Geräteklassen aufgeteilt werden. Je nach Ausstattung reicht die Spanne von Einsteigermodellen mit einem Radio, einem CD/DVD-Player und zwei Lautsprechern im Kunststoffgehäuse bis zu hochwertigen Mini-HiFi-Anlagen im edlen Metallgehäuse mit mehreren Komponenten. Die Standard-Meinung „Je höher der Preis der Kompaktanlage, desto besser ist der Klang“ sollte keinesfalls verallgemeinert werden, weshalb wir in unserem Test ein einfaches Benotungssystem gewählt haben und in jedem Testfazit gehen wir für dich genau auf das Preis-Leistungs-Verhältnis jeder einzelnen Anlage ein.
Die meisten modernen Geräte besitzen viele verschiedene Anschluss- und Abspielmöglichkeiten wie USB für MP3 Formate. Daher sollte man sich im Vorfeld des Kaufs genau überlegen, auf welche Art man seine Musik abspielen möchte und sich informieren, welche Anlagen diese Möglichkeiten bieten.

Für wen eignet sich eine Kompaktanlage?

Die Frage nach der Eignung einer Kompaktanlage für den jeweiligen Nutzer ist relativ simpel zu beantworten: Es kommt immer darauf an, was man haben möchte und wie man die Anlage nutzt.
Jedoch ist eine Kompaktanlage im normalen Hausgebrauch eine der besten Möglichkeiten für optimalen Musikgenuss. Wer nicht gerade ein Wohnzimmer hat, welches einem Konzertsaal ähnelt oder in einer riesigen Halle lebt, der ist mit einer Kompaktanlage bestens bedient. Da die Kompaktanlage natürlich von den Ausmaßen her eher klein ausfällt, meistens jedenfalls, eignet sie sich optimal für kleinere Wohnräume oder Kinderzimmer. Dies war auch ihr ursprünglicher Zweck, wovon moderne Geräte jedoch inzwischen weit abgeschlagen sind und auch große Räumlichkeiten sehr gut beschallen. Abstriche bei der Qualität im Vergleich zu großen und teuren HiFi-Anlagen macht man in der heutigen Zeit kaum noch, hier wird lediglich ein Klangexperte oder Hörer mit sehr empfindlichen Ohren einen Unterschied bemerken.

Alles in allem ist die Kompaktanlage eigentlich eine Lösung für jeden Haushalt. Die Preisspanne reicht von rund 200 Euro bis 3.000 Euro, wobei man eine gute, für den allgemeinen Hausgebrauch ausreichende Kompaktanlage im Durchschnitt schon für unter 500 Euro bekommt. Wer allerdings Wert auf einen Top-Markenhersteller, außergewöhnlich guten Klang und hochwertiges Design legt, muss für seine Kompaktanlage teilweise schon etwas tiefer in die Tasche greifen.

Pro & Contra!

Vor- und Nachteile einer Kompaktanlage

Der größte Vorteil eine Kompaktanlage liegt im geringen Platzbedarf. Bei kleineren Wohnräumen bietet eine Kompaktanlage die Perfekte Lösung für den besten Musikgenuss. Durch die kompakte Bauweise und das geringe Gewicht lässt sich eine Kompaktanlage zudem leicht transportieren und problemlos an einem anderen Ort aufstellen, falls man sich einmal für eine Umstellung oder sogar einen Umzug entscheidet.

Hat man sich jedoch einmal für eine Kompaktanlage entschieden und will dann ein zusätzliches Gerät integrieren, wie zum Beispiel weitere Boxen oder einen externen Subwoofer, kommt man allerdings schnell an die Grenzen. Denn anders als beispielsweise eine HiFi-Stereoanlage oder ein HiFi-Turm ist die Kompaktanlage in der Regel kein modulares System, welches sich beliebig erweitern lässt. In diesem Fall sollte man sich eher nach einem modernen Wireless-Speaker-System umsehen.

Wer dennoch nicht von einer Kompaktanlage abweichen und diese später trotzdem einmal mit einem externen Gerät erweitern möchte, sollte bei der Kaufentscheidung auf vielfältige Anschlussmöglichkeiten für Zusatzgeräte achten oder Anlagen wählen, deren Komponenten in separaten Gehäusen untergebracht sind. Denn in diesem Fall ist die Reparatur einer defekten Komponente wesentlich günstiger und einfacher als bei einer in einem einzigen Gehäuse verbauten Anlage.

Was den Klang angeht stellen die modernen Kompaktanlagen längst einen mindestens ebenbürtigen Gegenspieler zu den klassischen HiFi-Stereoanlagen mit ihren großen Boxen. Noch vor einigen Jahren wurden sie als „billiger Abklatsch“ betitelt, welcher nicht an die großen Geräte heran kommt. Heutzutage ist dies jedoch ein falscher Gedanke, denn auch hochwertige Komponenten gibt es inzwischen in Mini-Format. Auch geringere Wattleistungen, welche früher bei den kompakten Musikanlagen für Probleme gesorgt haben, gibt es heute nicht mehr. Die Teufel Kombo 42 leistet zum Beispiel bis zu 80 Watt Ausgangsleistung, wenn auch nur temporär.




Auf was sollte beim Kauf geachtet werden?

Wie bei fast allen Produkten werben natürlich auch die Kompaktanlagen Hersteller mit möglichst vielen und interessanten Ausstattungsmerkmalen. Um dabei den Überblick zu bewahren haben wir eine kleine Aufstellung gemacht, was wirklich wichtig ist, wenn man eine Kompaktanlage kauft.

1. Klang
Hauptkriterium bei jedem Gerät aus dem Musik- und HiFi-Bereich sollte für jeden Käufer die Klangqualität bleiben, denn wenn diese nicht stimmt kann auch eine Bluetooth-Verbindung nichts mehr gut machen. Dabei ist auch die Ausgangsleistung ein wichtiger Punkt. Denn wer einen großen Raum mit einer Anlage mit wenig Leistung beschallen möchte, wird sich beim ersten Hören wundern, dass die Qualität nicht den Versprechen des Herstellers entspricht. Ebenso gilt dies für jemanden, der eine Anlange mit großer Ausgangsleistung in einem kleinen Zimmer betreibt.

2. Ausstattung
Da jeder seine Musik heutzutage anders sammelt und speichert sollte auf die Ausstattung und Anschlussmöglichkeiten der Kompaktanlage Acht gegeben werden. Auch wenn man es inzwischen als selbstverständlich empfindet, wird auch im Jahr 2016 noch nicht jede neue Anlage mit eingebauter Bluetooth-Funktion ausgeliefert. Der Nutzer wundert sich dann spätestens beim ersten Hörversuch wenn er vergeblich nach dem Bluetooth-Knopf sucht. Gleiches gilt für die wichtigsten Anschlüsse wie USB, AUX und so weiter.
Bei Ausstattungsoptionen wie einem iPod-Dock ist wieder der Nutzer gefragt. Jeder Besitzer eines iPhones oder iPods wird auf dieses Feature nicht verzichten wollen, während ein anderer nichts mit diesem Dock anfangen kann und es nur als Staubfänger ansieht.

3. Handhabung
Die Handhabung ist von Kompaktanlage zu Kompaktanlage komplett unterschiedlich und gleicht sich teilweise nicht einmal bei zwei verschiedenen Anlagen vom gleichen Hersteller. Daher legen wir bei unseren Tests besonders viel Wert auf die Nutzerfreundlichkeit jedes Geräts und beschreiben dir diese ausführlich. Unter die Handhabung zählen wir aber nicht nur die Einfachheit der Bedienelemente, sondern auch die möglichst primitive und zeitlich kurz bemessene Installations-Dauer. Gerade vor der Installation haben viele Käufer besonders bei Online-Käufen Angst und kaufen dann lieber im Einzelhandel, da dort oft auch die Installation mit angeboten wird. Deshalb achte bereits bei der Auswahl deiner Wunschanlage auf die Schwierigkeit der Installation. Bei uns findest du in jedem Test eine ausführliche Beschreibung der Installation jeder Anlage und wir erklären dir zudem, wie viel Zeit du dafür einberechnen solltest.

4. Design & Größe
Der Punkt Design ist mit Sicherheit das am meisten zu diskutierende und niemals an die Masse anpassbare Kriterium beim Kauf einer Kompaktanlage. Da jeder Mensch andere Vorstellungen von Schönheit und eine eigene Einrichtung in seinem Wohnbereich hat, gibt es für das Design natürlich keine klaren Vorgaben, auf die zu achten ist. Das wichtigste ist nur, dass dir die jeweilige Anlage auch gefällt, denn schließlich stellst du dir diese meist offen einsichtig auf und musst sie auch jeden Tag ansehen können.

Pflege & Reinigung einer Kompaktanlage

  • kein pralles Sonnenlicht
  • keine feuchten Räume
  • Lüftungsschlitze immer frei
  • keine handelsüblichen Putzmittel

Wie jedes andere elektronische Gerät, wie z.B. Headphones, bedarf auch die Kompaktanlage einer Pflege. Ihre Lebensdauer hängt maßgeblich davon ab, wie der Nutzer die Anlage behandelt. Dabei beginnt die Pflege bereits bei der Auswahl des Aufstellortes. Nach Möglichkeit sollte die Anlage nicht dem prallen Sonnenlicht ausgesetzt werden und auch die Nähe von Heizkörpern und ähnlichen Wärmequellen kann der Elektronik schaden und sollte deshalb vermieden werden. Wird die Anlage im Winter von einem kalten an einen warmen Ort gebracht, besteht die Möglichkeit, dass sich im Innern der Anlage Kondenswasser bildet, weshalb die Kompaktanlage erst nach ausreichender „Akklimatisierung“ an die wärmere Umgebung in Betrieb genommen werden sollte. Andernfalls könnte die empfindliche Elektronik Schaden nehmen und für dauerhafte Probleme sorgen. Ein absolutes No-Go ist das Betreiben der Musikanlage in der Nähe von Wasser, wobei auch feuchte Räume wie ein Badezimmer oder die Küche mit eingeschlossen sind. Zudem ist zu beachten, dass die Kompaktanlage so aufgestellt wird, dass die Lüftungsschlitze jederzeit frei bliebt. So wird gewährleistet, dass die Luft zirkulieren kann und es im Inneren der Anlage nicht zu Überhitzungen kommt. Auch der Staub, welcher sich gern einmal an diesem Luftschlitzen bildet, sollte regelmäßig mit Hilfe von Wattestäbchen entfernt werden.
Um die Anlage zu reinigen sollte ein leicht angefeuchtetes Tuch benutzt werden, am besten ein antistatisches Reinigungstuch, da die Oberflächen den Staub geradezu magnetisch anziehen. Ganz egal aus welchem Material das Gehäuse jedoch besteht, man sollte auf keinen Fall mit handelsüblichem Haushaltsreiniger oder gar Scheuermilch reinigen. Dies würde den empfindlichen Oberflächen nur schaden und gar zu Qualitäts- und Leistungsverlust führen.

 


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