Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition | Aktiv-Lautsprecher Test 2017



Die Club Edition ist ein Lautsprecher-Set, bestehend aus dem Teufel Ultima 40 Aktiv-Lautsprecher und einem 250 Watt Subwoofer. Doch kann diese Anlage auch wirklich die starke Leistung liefern, welche der Hersteller mit vielversprechenden Worten wie “Bassokalypse” oder “Rebellution” beschreibt?
Eines können wir vorwegnehmen: Bass wird kein Nutzer vermissen. Alles Weitere erfahrt ihr im folgenden Testbericht.


Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition
Testsiegel zu Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition
  • 250W Subwoofer
  • aptX & Bluetooth 4.0
  • HDMI Eingang

In aller Kürze


Klangqualität
10

Ausstattung
9

Handhabung
8

Design
9

Preis-Leistung
8

Klangqualität der Ultima 40 Club Edition

Vorab Info zum Test der Klangqualität: Teufel beschreibt u.a. in seinem Handbuch, wie die Lautsprecher und der Subwoofer im Raum aufgestellt werden sollten, um einen “idealen Hörraum” zu erhalten. Wir haben uns für unseren Test selbstverständlich an diese Vorgaben gehalten. Im Bereich “Handhabung” lest ihr, wie dieser “ideale Hörraum” Teufel zufolge auszusehen hat.

Wie bereits bei der Teufel Kombo 62 Komplettanlage und auch bei den Teufel Ultima 40 Aktiv-Lautsprechern, können wir von diesem Bundle nur Positives in Bezug auf den Klang der Standlautsprecher berichten.
Höhen und Mitten harmonisieren äußerst gut miteinander. Bis jetzt waren wir von den Standlautsprechern eher angenehme, aber dennoch präzise Tiefen gewohnt. Durch den mitgelieferten Subwoofer erreicht das Aktiv-Lautsprecher-System ein ganz anderes Bass-Level.



Wir waren von den satten und dominanten Bässen sehr verblüfft. Beim ersten Versuch mussten wir die Musikwiedergabe unterbrechen, da uns der unerwartet starke Bass aufschreckte. Nach ein bis zwei Versuchen fanden wir jedoch die passende Trennfrequenz. Trotz dieser ausdrücklichen Bassleistung kommen Mitten und Höhen bei der Club Edition nicht zu kurz. Wir würden von einem harmonischen Zusammenspiel mit den Tiefen sprechen.

Trennfrequenzregler der Ultima 40 Club EditionTrennfrequenz einstellen:
Je nach Geschmack und Laune kann der Hörer an der Rückseite des aktiven Lautsprecher-Parts manuell die Trennfrequenz bestimmen.
Dies bedeutet, dass Nutzer selbst bestimmen können, bis zu welchem Hertz-Wert der Subwoofer arbeiten soll. Dabei kann der Hörende zwischen 20 und 120 Hz frei wählen.

Teufel empfiehlt hierbei mit einem Wert von 60 Hz zu beginnen und sich dann an die persönliche Lieblingsfrequenz hinzuarbeiten. Unsere meistgenutzte Frequenz lag dabei im Bereich von 40 Hz. Diese liefert in Räumen bis 30 qm eine völlig ausreichende, dennoch nicht übertriebene Bassleistung.

Unserer Meinung nach hat Teufel die Einstellung der Tiefen sehr gut gelöst. Nicht jeder Nutzer ist mit einheitlichen Tiefeneinstellung zufrieden. Daher ist dem Nutzer, mit Hilfe der manuell einstellbaren Trennfrequenz, eine Individualisierung der Basseinstellungen möglich.

„Schlichte Optik, starker Bass – Beim Schreiben dieses Testberichts kam uns immer wieder der Gedanke an einen “Wolf im Schafspelz” in den Sinn.“

Der mit 250 Watt Ausgangsleistung ausgestattete Subwoofer lässt das Aktiv-Set mit seinen 2 x 100 Watt Standlautsprechern zu einem echten “Bassmonster” mutieren und sorgt für eine Gesamtausgangsleistung von unglaublichen 450 Watt. Durch den Tieftöner kann die Anlage problemlos für große Hauspartys oder Veranstaltungen in kleineren Hallen genutzt werden – Vibrieren der Wände und des Bodens inklusive.

Der Klang bleibt dabei immer akkurat und hochwertig und wir konnten feststellen, dass die Töne bei Maximallautstärke nicht ausreißen oder verzerren. Somit ist auch bei dauerhaft hoher Lautstärke ein angenehmer Musikgenuss gewährleistet.

Mit der Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition kann aus vier unterschiedlichen Quellen Musik wiedergegeben werden:

  1. Bluetooth

  2. Analoger AUX-IN

  3. Optisch-digitaler Audioeingang


  4. HDMI



Wir stellten fest, dass bei allen Quellen eine äußerst klare Musikwiedergabe gewährleistet ist.
Selbst im Bluetooth-Modus konnten wir in hochwertiger Qualität unsere Lieblingsstücke wiedergeben. Dies liegt unter anderem an der aptX-Technologie, die Teufel wie bereits bei seinem Bamster verbaut hat. AptX soll für eine Musikwiedergabe in CD-Qualität sorgen, was wir auch bestätigen können. Die Töne wirken sehr rein und klar und sind kein Vergleich zur herkömmlichen Übertragungstechnologie.

UNSER TIPP
HDMI:
Wir empfehlen euch, die Lautsprecher mit Hilfe eines HDMI-Kabels mit dem Fernseher zu verbinden. Hierbei konnten wir feststellen, welch großen Einfluss ein guter Klang beim Filmschauen hat. Vor allem bei tiefen Tonsequenzen konnte die Anlage dank des Subwoofers brillieren und ein Kinofeeling im Wohnzimmer erzeugen.

Zum Abschluss der Rubrik “Klangqualität” möchten wir anmerken, dass die Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition unsere Meinung nach nicht für den Gebrauch in einem Mehrfamilienhaus geeignet ist. Die Bässe sind so durchdringend, so dass früher oder später die Nachbarn vor der Haustüre stehen werden. Es sei denn, eure Hausbewohner sind sehr, sehr kulant. Wir empfehlen dieses System vor allem Einfamilienhausbesitzer, denn dort kann die Anlage wirklich dazu genutzt werden, wozu sie konzipiert wurde: Für hochklassigen Sound mit monströsem Bass.

Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition Ausstattung

Die Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition wird in 4 Paketen geliefert:

  1. Ultima 40 Aktiv-Lautsprecher

  2. Ultima 40 MK2 (passiver Lautsprecher)

  3. Subwoofer US 8112/1 SW

  4. Audio-Kabel für Subwoofer

UNSER TIPP
Zum Auspacken der Geräte solltet ihr am besten zu zweit sein!

Das Entfernen der Verpackung fiel uns nicht so leicht, wie es Teufel in seinem Handbuch beschreibt. Wortwörtlich erklärt Teufel das Entfernen des Kartons wie folgt: “[…] heben Sie den Lautsprecher behutsam aus dem Karton”. Dies ist leichter gesagt als getan, denn die Lautsprecher haben ein Einzelgewicht von über 22 Kilogramm.

Nach dem Entfernen des Kartons sind die beiden Standlautsprecher von weißem Stoff umhüllt. Hinter den abnehmbaren Lautsprecher-Abdeckungen befindet sich ebenfalls ein Stofftuch, welches die Membrane vor Staub und Schmutz schützen soll.

Kompletter Lieferumfang:
  • Ultima 40 Aktiv-Lautsprecher

  • Ultima 40 Passiv-Lautsprecher

  • Subwoofer

  • Fernbedienung/ Puck-Control (inkl. Batterien)

  • Netzkabel

  • Lautsprecherkabel (5 Meter)

  • Subwoofer-Kabel (5 Meter)

  • Bedienungsanleitung (Deutsch & Englisch)


Ausstattung des Ultima 40 Aktiv-Lautsprechers:
Die Front des aktiven Standlautsprechers lässt sich einfach beschreiben. Denn neben dem Hoch-, Mittel- und den beiden Tieftönern, befindet sich “nur” eine Multicolor-LED an der Vorderseite.

Alle weiteren Bedienelemente befinden sich an der Rückseite des Geräts. Dazu zählen wir:

  • Source-Taste

  • Bluetooth-Pairing-Taste

  • Schiebehebel für Position des Aktiv-Lautsprechers, Einschaltfunktion und Helligkeit der Multicolor-LED

  • AUX-In

  • Lautstärkeregler

  • Höhen- und Tiefenregler

  • Micro-USB-Anschluss für Softwareupdates

  • HDMI-Schnittstelle

  • Optisch-digitaler Audioeingang

  • Subwoofer-Ausgang & Trennfrequenzregler für Subwoofer





Wie auch beim passiven Part, welchen wir fortfolgend genauer betrachten werden, befinden sich zwei Bassreflex-Öffnungen an der Rückseite. Zudem sind beide Standlautsprecher nicht von Grund auf rutschfest. Im Lieferumfang befinden sich aber rutschfeste Gummifüße, diese können bei Bedarf selbstständig aufgeklebt werden.

Ausstattung des passiven Lautsprechers:
Zur Ausstattung des Lautsprechers lässt sich nicht viel sagen. Teufel UL 40 Mk2 wird der passive Lautsprecher-Part mit genauer Bezeichnung genannt. Dieser ist, bis auf die nicht vorhandene Multicolor-LED, frontseitig identisch zum aktiven Lautsprecher aufgebaut.

An der Rückseite sieht dies schon anders aus. Lediglich vier Polklemmen können wir hier als Ausstattungsmerkmale zählen. Für besonders hochwertigen Musikgenuss können Nutzer also ein Bi-Wiring-Kabel anschließen, welches von Teufel jedoch nicht mitgeliefert wird.

Ausstattung des Subwoofers:
An der Rückseite des Subwoofers sind unterschiedlichen Bedienelemente angebracht.
Neben Anschlussmöglichkeiten für Netzstecker und Audiokabel (Cinch-Buchse) können wir folgende Bedienelemente nennen:

  • Netzschalter

  • HP-Filter (zum Ausblenden tiefer Frequenzen)

  • Volume (Lautstärke des Subwoofers)

  • Auto-Level (Empfindlichkeit für Einschaltautomatik)

  • On/Auto (Subwoofer dauerhaft- oder automatisch einschalten)

  • Phase (Einstellung der Phasenverschiebung)


Zusätzlich ist eine LED zur Überlast-Anzeige und eine weitere zur Betriebskontrolle (Power) verbaut. An der Vorderseite ist der große Tieftöner mit einem Durchmesser von 30 cm angebracht. Die Standfüße des Mono-Subwoofer US 8112/1 SW sind aus hochwertigem Aluminium und bereits im Lieferzustand rutschfest.

Ausstattung der Fernbedienung
Als Fernbedienung wird ein rundes, handflächengroßes Gerät mitgeliefert. Teufels genaue Bezeichnung für dieses Bedienelement lautet “Puck-Control”. Unserer Meinung nach ein sehr gut gewählter Name, denn die Scheibe ähnelt doch sehr dem Spielgerät beim Eishockey. Anders als im Sport, ist die Unterseite mit rutschfestem Gummi beschichtet.

Lediglich drei Funktionen können getätigt werden:

  1. Quellenwechsel mit seitlicher Taste (siehe Video)

  2. Lautstärkeregelung durch Drehen des oberen Teils des Pucks.

  3. Play/Pause, Stummschaltung sowie Inbetriebnahme des Aktiv-Lautsprechers durch Drücken auf die Oberseite der Fernbedienung.


Zwischen Ober- und Unterseite des Pucks befindet sich ein durchsichtiger Kunststoffstreifen. Hinter diesem sind zwei rote LED´s verbaut, welche beim Betätigen der Fernbedienung aufleuchten. Teufel nennt dieses Element “LED-Ring”.
Wir konnten jedoch in unserem Test feststellen, dass die LED´s sehr punktuell leuchten und dadurch die Assoziation zu einem leuchtenden Ring nicht zustande kam.

Bedienungsanleitung:
Wie wir bereits im Lieferumfang angemerkt haben, wird das Aktiv-Lautsprecher-Set mit Bedienungsanleitungen in Deutsch & Englisch geliefert. Dabei gibt es für jedes einzelne Element (Aktiv-Lautsprecher, Passiv-Lautsprecher, Subwoofer) eine extra Anleitung.

Alle drei Anleitungen sind in schwarz/weiß im DIN A4 Format abgedruckt. Wir konnten hier bemerken, dass Teufel großen Wert auf eine klare Strukturierung legt. Um die Verständlichkeit zu erleichtern, wurden oftmals Abbildungen neben den erklärenden Texten verwendet.

SEHR GUT!
Bluetooth-Funktion:
Wie wir euch bereits im Bereich der “Klangqualität” beschrieben haben, verfügt die Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition über die fortschrittliche aptX-Technologie. Diese verspricht ein Klangniveau in CD-Qualität, was unser Test bestätigen konnte.
„Unterm Strich fällt die Ausstattung der Ultima 40 Aktiv Club Edition sehr umfangreich aus.“

An den Einzelgeräten sind viele unterschiedliche Einstell- und Anschlussmöglichkeiten vorhanden, wodurch auch eine Feinjustierung der Tiefen des Subwoofers gegeben ist. Ein Display vermissen wir ein wenig, denn einzig und allein die Multicolor-LED ist für Anzeigen vorhanden. Eine Radio- bzw. Internetfunktion können wir leider auch nicht vorfinden. Des Weiteren befindet sich im Lieferumfang weder ein HDMI- noch ein AUX-Kabel.


Bilder aus unserem Test

Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher mit Abdeckung
Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher ohne Abdeckung
Rückseite der beiden Ultima 40 Aktiv-Standlautprecher
Klangeinstellungen an Rückseite des Aktiven Lautprechers 1
Anschluss des Lautsprecherkabels und Netzschalter
Kabelanschluss am passiven Teufel Lautsprechers Bi-Wiring
Ultima 40 Aktiv Club Edition Subwoofer und umgedrehte Abdeckung
Detailaufnahme der Subwoofer Membran
Club Edition Subwoofer ohne Abdeckung
Subwoofer mit Abdeckung
Rutschfester Standfuß des Subwoofers
Seitansicht des Subwoofers
Rückseite des Subwoofers
Einstellmöglichkeiten an Rückseite des Club Edition Subwoofers
Fußleiste des Subwoofers mit Teufel Emblem
Netzkabelanschluss und Netzschalter am Teufel Subwoofer
Verpackung/ Kartons der Ultima 40 Aktiv Club Edition

Ultima 40 Club Edition Handhabung

HINWEIS
Inbetriebnahme (ca. 15-20 Minuten):
Zunächst sollten die beiden Standlautsprecher so aufgestellt werden, dass ein “optimaler Hörraum” gegeben ist. Dieser wird von Teufel als gleichseitiges Dreieck zwischen Hörer und beiden Standlautsprechern beschrieben. Der Subwoofer kann dabei nach Belieben aufgestellt werden, jedoch sollte er sich nicht komplett in einer Ecke des Raumes befinden.

Im Anschluss müssen beide Lautsprecher über das Audiokabel miteinander verbunden werden. Zudem muss das Stromkabel an das Netz angeschlossen werden. Nun wird auch der Subwoofer mit dem aktiven Lautsprecher verbunden und an die Stromzufuhr angeschlossen.
Abhängig vom Verwendungszweck muss nun das Quellgerät über AUX-, HDMI- oder optisch-digitalem Audioeingang an die Anlage angeschlossen und die Powertaste betätigt werden.

Auto-On:
Es gibt an der Rückseite des aktiven Lautsprechers einen Schieberegler mit der Bezeichnung “Auto-On”. Dieser vereinfacht die Handhabung, denn je nach Einstellung kann ein automatischer Quellwechsel bzw. Start aus dem Standby veranlasst werden. Ihr habt hier drei verschiedene Einstellstufen:

  1. Nod

  2. HDMI

  3. All


Diese sind selbsterklärend: Auf „No“ ist der Auto-Start ausgeschaltet, auf „HDMI“ starten die Ultima 40 Aktiv Club Edition nur beim Einschalten des Fernsehers bzw. beim Wechsel auf HDMI als Quelle. Zudem wird bei Verwendung der Stufe „All” ein automatisches Einschalten in jeder Einstell- und Anschlussoption vollzogen.

Pairing der Fernbedienung (ca. 1 Minuten)
Bevor ihr die Fernbedienung zum ersten Mal benutzen könnt, müsst ihr sie mit dem Lautsprecher-System pairen. Hierfür solltet ihr die seitliche Taste der “Puck-Control” gedrückt halten, während ihr diese direkt an den aktiven Lautsprecher haltet.

„Wirklich simpel!“

Bluetooth-Pairing:
Das Pairing der Anlage mit Smartphone oder einem anderen Bluetooth-Quellgerät ist ähnlich einfach:

  1. Ultima 40 Aktiv auf Bluetooth-Modus stellen

  2. am Smartphone auswählen

  3. Wiedergabe starten


Somit ist das Verbindung der Anlage genauso einfach wie bei kleinen, portablen Bluetooth-Lautsprechern.

Menüführung der Anlage:
Leider vermissen wir eine Displayanzeige am Aktivlautsprecher. Hinzu kommt, dass die Fernbedienung nur drei verschiedene Funktionstasten besitzt.
Dies sind zwei Faktoren, welche für uns nicht auf eine sehr einfache Menüführung hinweisen.
Ihr könnt mit der Fernbedienung lediglich die Lautstärke verändern, eine Quelle auswählen sowie die Anlage an- bzw. ausschalten. Weitere Einstellungen wie beispielsweise die Bass-Stärke könnt ihr nur direkt am aktiven Part der Anlage ändern.



Auch wenn die, von der Fernbedienung nicht verstellbaren Einstellungen zu denen gehören, die im Normalfall nicht alle fünf Minuten geändert werden müssen, hätten wir uns hier mehr Einstellmöglichkeiten gewünscht.
Unserer Meinung nach wäre eine “Teufel App” zur Erleichterung und Vereinheitlichung der Einstellungen eine optimale Lösung.

Fernbedienung:
Die „Puck-Control“ wurde, im Vergleich zu herkömmlichen Fernbedienungen, zur Verwendung an einem festen Platz konzipiert. Dies wird allein durch die rutschfeste Unterseite und ihren ungewohnten Aufbau deutlich.

Multicolor-LED:
Wir listen euch fortfolgend die unterschiedlichen Farben und die dazu passenden Modi der Ultima 40 Aktiv Club Edition auf:

Rot:
Die Anlage befindet sich im Standby.

Weiß:
Bei dauerhaftem leuchten: Gerät erfolgreich über HDMI verbunden.
Bei blinken: Fehler ist aufgetreten.

Blau:
Blau steht auch bei Teufel für Bluetooth. Man muss zwischen Pulsieren, Leuchten und Blinken unterscheiden:

  • Blinken: Pairing

  • Leuchten: erfolgreiche Verbindung

  • Pulsieren: warten auf Verbindung


Grün:
AUX-In-Modus

Lila:
Betrieb über optisch digitalen Audioeingang.
Blinken steht dabei für ein Problem bei der Verbindung. Leuchten bedeutet, dass eine erfolgreiche Verbindung hergestellt ist.

Bluetooth-Reichweite:
Mit knapp 15 Metern (durch Wände) konnten wir die vom Hersteller Teufel angegebenen 10 Meter Reichweite deutlich übertreffen.

Bluetooth-Party Modus:
Um alle Hobby-DJs glücklich zu machen, bietet Teufel bei immer mehr Bluetooth-Geräten einen sog. Party-Modus an. So auch bei der Ultima 40 Aktiv Club Edition. Dieser schafft für zwei Nutzer gleichzeitig die Möglichkeit, sich mit der Anlage zu verbinden. Dabei wechselt die Quelle, sobald einer der beiden seine Wiedergabe startet.

Negativpunkte:
Leider können Nutzer alle Klangeinstellungen nur an der Rückseite des aktiven Lautsprechers tätigen (ausgenommen Lautstärkeregelung). Eine bequemere Lösung über die Fernbedienung ist leider nicht möglich. Wie wir bereits angemerkt haben, wäre auch eine App sehr nützlich.

WICHTIG!
Hinweis zur Nutzung am Fernseher:
Wer bei der Einrichtung der Anlage keinen direkten Ton über den HDMI-Eingang erhält, sollte am Quellgerät (Fernseher etc.) in die Lautsprechereinstellungen sehen. Dort sollte sich die Option “Digitaler Audio-Ausgang” befinden, welche nicht auf “Auto”, sondern auf “PCM” gestellt sein muss.
Hinzu kommt, dass ein HDMI-Ausgang nicht gleich dem anderen ist. Ihr müsst sicherstellen, dass ihr das Kabel an der Buchse des Quellgeräts mit dem Zusatz “ARC” anschließt.
Diese Probleme hatten wir im Test an unserem Sony-TV-Gerät ebenfalls und es kostete uns knappe 15 Minuten Zeit, auf diese Lösung zu kommen. Später bemerkten wir jedoch, dass Teufel genau diese Vorgehensweise bereits im Handbuch vermerkt hat – Wer liest ist hier klar im Vorteil.

Das Video zu unserem Test


Design der Club Edition von Teufel

Teufel bietet seinen Kunden bereits beim Auspacken einen sehr schönen ersten Eindruck. Die beiden Lautsprecher sind mit einem weißen Stoff ummantelt und geschützt. Dies wirkt unserer Meinung nach qualitativ, modern, edel und steigert die Vorfreude auf das Gerät.
Der Subwoofer wird nicht in einer Stoffummantelung geliefert, ist jedoch, wie auch die Lautsprecher, durch 4 cm dickes Styropor im Karton gut vor Beschädigungen geschützt.

Die Außenmaße der beiden Lautsprecher sind identisch. Sowohl der aktive, als auch der passive Standlautsprecher haben eine Höhe von 106 cm (ohne Gummifüße), eine Breite von 22 cm und eine Tiefe (inkl. Regler) von 35 cm. Dies sind bei weitem keine kleinen Maße, weshalb es euch schwerfallen wird, diese Musikanlage unauffällig im Wohnzimmer zu platzieren. Aus diesem Grund haben wir in unserem Test einen großen Wert auf die Optik und das Design der Anlage gelegt.

Farbvarianten:
Als Käufer hat man optisch die Auswahl zwischen

schwarzen und

weißen Lautsprechern.
Der Subwoofer ist bei beiden Optionen schwarz. So passt er unserer Meinung nach besser zur schwarzen Version, welche wir auch für unseren Test vorliegen hatten.



Hierbei wurde das Gehäuse der Lautsprecher mit dunklem Furnierholz ummantelt und wirkt sehr edel. Die Holzmaserung der Standlautsprecher sorgt außerdem dafür, dass kleinere Verschmutzungen wie Staub, Fussel oder Fingerabdrücke nicht sofort auffallen.

Beim Subwoofer fiel uns leider auf, dass dieser in einem mattschwarzen Gehäuse verbaut ist. Passt daher nicht optimal zum Design der Standlautsprecher. Zudem sind Verschmutzungen deutlich sichtbar. Ein Staubtuch muss regelmäßig zur Hand genommen werden.

SEHR GUT!
Die silbernen Standfüße passen optisch sehr gut zum restlichen Design des Subwoofers und sorgen praktischerweise, dank rutschfestem Gummi, für einen soliden Stand des Basswunders.

Abdeckungen:
Teufel hat dafür gesorgt, dass sowohl die Abdeckungen an den Lautsprechern, als auch am Subwoofer abnehmbar sind.
An den Lautsprechern habt ihr so auch optisch die Auswahl zwischen einer schlichten, schwarzen Vorderseite oder einer etwas auffälligeren, moderneren Front mit sichtbaren Membranen. Dabei sind diese, für Teufel typisch, in Kupfer bzw. Grau gestaltet und sind ein optisches Highlight in jeder modernen Wohnung.

Auch der Subwoofer kann ohne Abdeckung genutzt werden. Hier versteckt sich jedoch kein optisches Highlight, sondern vielmehr ein schlichter, schwarzer Tieftöner. Dieser beeindruckt natürlich durch seine Größe und lässt erahnen, zu welchen Leistungen er im Stande ist. Bemängeln müssen wir hier jedoch, dass mit der Abdeckung auch die hochwertige Aluleiste an der Unterkante verschwindet und dem Woofer so ein optisches Highlight fehlt.

Alle Anschlüsse und Regler sind an der Rückseite des Aktiv-Lautsprechers angebracht. Auf diese Weise wirken die Standlautsprecher von vorne schlicht und elegant.

Einzig und allein die Multicolor-LED ist an der Vorderseite des aktiven Lautsprechers angebracht. Mit Hilfe der Lautsprecherabdeckung kann diese sogar geschickt versteckt werden. Durch betätigen des “Helligkeitshebels” an der Rückseite, kann die Helligkeit der LED zudem gesteigert werden. Dadurch ist es möglich, auch bei Verwendung der Abdeckung die Farbleuchte im Blick zu behalten. Unserer Meinung nach eine sehr elegante Lösung von Teufel.

Fernbedienung:
Bei der Fernbedienung hat Teufel sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

„In Sachen Design finden wir diese Lösung sehr innovativ und modern.“

Bereits beim Auspacken der Fernbedienung mussten wir jedoch feststellen, dass bei den verarbeiteten Materialien gespart wurde. Uns stieg ein beißender Plastikgeruch in die Nase, was wir von Teufel nicht gewohnt sind. Die Verarbeitung der Fernbedienung erinnerte beim Auspacken an ein Billigprodukt aus China.

NEGATIV
Des Weiteren passt die Fernbedienung unserer Meinung nach farblich nicht zu den Standlautsprechern oder dem Subwoofer. Diese sind, wie bereits angesprochen fast komplett schwarz und sehr dunkel gehalten. Bei der Fernbedienung aber überwiegt ein grauer Farbton, welchen wir zwar von anderen Teufel Produkten, jedoch nicht von den Ultima 40 Aktiv Lautsprechern kennen.

Allgemein können wir die Verarbeitung des gesamten Lautsprecher-Systems als sehr hochwertig beschreiben. Wir konnten keine Mängel feststellen und sind, wie gewohnt, überzeugt vom Hersteller Teufel. Neben dem Gehäuse und den Abdeckungen sind auch die Regler an der Rückseite, welche teilweise sogar mit Gummi überzogen sind, durchaus hochwertig. Lediglich die Schieberegler wackeln unserer Meinung nach für diese Preisklasse etwas zu sehr.
Die Drehregler am Subwoofer stehen nicht heraus und sind ebenfalls nicht mit Gummi überzogen. Trotzdem wirken diese stabil und sind gut zu bedienen.

Praktisch oder Schön?
Wie immer in unseren Tests stellen wir uns auch bei der Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition die Frage, ob das Design eher praktisch oder schön gestaltet wurde. Dabei fällt unser Fazit hier auf die Kategorie “Schön”.
Grund dafür sind vor allem die Positionierung der Regler auf die Rückseite und die unserer Meinung nach fehlende Display-Anzeige. Dies führt zu einem edlen/schlichten Design auf Kosten der Bedienfreundlichkeit.
Auch die Fernbedienung spielt hier mit hinein. Denn diese ist, wie angesprochen, sehr schick und innovativ gestaltet aber gerade einmal mit drei Funktionstasten versehen, somit nicht besonders praktisch.
Der Subwoofer besitzt ebenfalls alle Anschlüsse und Regler an der Rückseite, was unserer Meinung nach normal ist und daher nicht negativ gewertet wird.

Vor- und Nachteile des Geräts

Vorteile
  • Klangqualität
  • Anschlussoptionen
  • Einstellmöglichkeiten Subwoofer
  • Verarbeitung
Nachteile
  • Fernbedienung
  • kein Display/ App
  • kein WLAN

Test-Fazit: Ultima 40 Aktiv Club Edition

Viele Anschlussmöglichkeiten und die mehr als überzeugende Klangqualität der Ultima 40 Aktiv Club Edition sprechen jeden Musik-/Bassfreund an. Auch das schlichte- und auf Wunsch moderne Design konnte uns überzeugen.
Das Ganze wird natürlich vom riesigen 250 Watt Subwoofer abgerundet, welcher neben schicken Design eine Bassleistung liefert, welche ein Einfamilienhaus problemlos in eine Diskothek verwandeln kann.
Zudem lässt sich über HDMI sogar der Fernseher anschließen und die moderne aptX-Technologie sorgt im Bluetooth-Betrieb für ein Klangniveau in CD-Qualität.



Mit 1319,97 € fällt die UVP natürlich nicht in den Schnäppchenbereich. Wir können aber mit der umfangreichen Ausstattung und der sehr überzeugenden Klangqualität von einem angebrachten Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.


DU BIST
UNS WICHTIG!
Dein Rat hilft uns dauerhaft besser zu werden!
Was hältst du von den Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition bzw. unserem Testbericht? Hinterlasse deine Meinung als Kommentar und bewerte unseren Testbericht!
Teufel Ultima 40 Aktiv Club Edition | Aktiv-Lautsprecher Test 2017
4.8 von 5,0 bei 27 Bewertungen

Kommentare:

avatar
Meincke; Olaf
Gast
Meincke; Olaf

Für die bei mir anstehende Entscheidung nach einem entspr. Lautsprecher-System, u. „Nubert“, empfinde ich diesen Bericht als sehr informativ und hilfreich für meine Entscheidung.
Dafür einen herzlichen Dank.

wpDiscuz
Top